Ein Mammutprojekt ist abgeschlossen!

Es ist geschafft!

Nach rund 2'400 Seiten kann ich endlich einen Schlussstrich unter mein grosses Projekt setzen, das mich gewaltig herausgefordert hat.

Nach der finalen Überarbeitung habe ich den letzten Punkt von "Beethoven in Sneakers" getippt und kann diesen letzten Roman meiner Dirigententrilogie in Druck geben.

 

Nachdem ich nach rund zwanzigjährigen Zögern und Zweifeln im März 2014 mich ernsthaft an die Realisierung meines ersten Romans "Pultstar" gesetzt hatte, konnte ich diese Herzensangelegenheit innerhalb von zwei Jahren zu Papier bringen und veröffentlichen. Damit hätte ich eigentlich zufrieden sein können, doch während meiner intensiven Schreibphase sind mir so viele Ideen und Themen zugeflossen, die ich nicht in meinen Erstling einbauen konnte, dass ich beschloss, das Projekt noch auszudehnen und eine Trilogie anzukünden - drei Bücher, die sich unabhänigig voneinander um Musik und Dirigenten drehen. Auch die Schwerpunkte der Romane waren mir von Beginn weg klar: Macht, Verlust und Wahn.

 

Nun, wenn man A sagt, so muss man auch B sagen; sprich: Wenn man etwas ankündet, so steht man auch in der Verantwortung, diese Versprechung einzuhalten. Das ist mir nicht so leicht gefallen. Während sich der zweite Roman "Verklärtes Orchester" fast von selber geschrieben hat, so stand ich während des Schreibens des dritten Werkes vor grossen Problemen, inhaltlich und strukturell. Und ich weiss auch jetzt im Moment noch nicht, wie meine wahnwitzige Geschichte bei den Lesern ankommen wird - beim Lektor hat's auf jeden Fall funktionert! ;-)

 

Aber ich bin sehr froh, dieses herausfordernde und aufwendige Projekt abgeschlossen zu haben und mich nun auch anderen Themen zuwenden zu können, die mich interessieren - ohne Ankündigungen, versteht sich!

Es sind insgesamt fünf Ideen, die mir zugeflogen sind und die schon seit längerer Zeit in meinem Kopf herumschwirren und die ich auf Kosten der Dirigententrilogie ständig hintenan gestellt habe. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, um mich damit zu befassen. Ich freue mich gewaltig darauf, ohne Druck meine Schreibarbeit fortsetzen zu können.

 

Und ich bin natürlich enorm gespannt, wie mein aktueller Roman, der anfangs Dezember erscheinen wird, bei den Lesern ankommt. Denn wie ich schon via soziale Medien einmal verbreitet habe:

Der Lohn eines Autors für die Schreibarbeit im stillen Kämmerlein ist das Leuchten in den Augen der Leser und die Bestätigung, ihnen mit seinen Geschichten eine Freude bereitet zu haben.

 

In dem Sinne freue ich mich auf Rückmeldungen und interessante Begegnungen an meinen Lesungen.

 

Herzlich

Martin Geiser

 

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